EINE DOKUMENTATION
Ansicht der Bahnstation Martinstein von der Straßenseite aus gesehen © Copyright 2000 - 2020 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten

Bau und Streckeneröffnung

Der Bau der Nahetalbahn erforderte eine große Anzahl von Kunstbauten wie Dämme, Einschnitte, Brücken und Tunnels. Preußen wollte die Gleise immer entlang der Nahe führen. Das erklärte auch die immensen Baukosten der Strecke. Am 15. Dezember 1859 eröffnete die Rhein-Nahe Eisenbahn-Gesellschaft (RNE) das Teilstück das Teilstück der Nahetalbahn von Bad Kreuznach über Martinstein nach Oberstein (heute Idar-Oberstein). Die 141,8 Kilometer lange Gesamtstrecke ging am 26. Mai 1860 in Betrieb.

Das Empfangsgebäude Martinstein

Das 1859 errichtete Stationsgebäude war ein dreigliedriges Gebäude mit einem zweigeschossigen, giebelständigen Hauptbau. Er hatte an beiden Seiten eingeschossige Anbauten (siehe Bild rechts oben). Das Gebäude besaß ein Schieferdach. Alle Rechteckfenster hatten eine Einrahmung aus Werkstein. Im Erdgeschoss gab es eine Schalterhalle mit Fahrkarten- und Gepäckschalter sowie ein Warteraum. Im Obergeschoß befand sich die Dienstwohnung des Bahnhofsvorstehers. Westlich des Gebäudes stand ein Toilettenhaus im Osten ein Güterschuppen.

Weitere Streckeneröffnungen und Ausbauten

2007 erneuerte die Deutsche Bahn AG den Bahnhof. Den Güterschuppen riss man ab, um Platz für einen Parkplatz zu machen. Das Stellwerk wurde stillgelegt und die Gleise auf das Nötigste reduziert. Es entstanden neue Bahnsteige. Der Bahnhof wurde zum Haltepunkt heruntergestuft.

Was hat sich verändert, was ist geblieben

Das Empfangsgebäude ist weitgehend in seinem Urzustand erhalten geblieben.
Bahnhof um 1910
Luftaufnahme
Bilder Martinstein
Bahnhof um 1910 Nahetalbahn Bingen (Rhein) Hbf Saarbrücken Hbf Bahnstation Martinstein Bahnstation Martinstein Planung und Konzession
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