Neubeckum
Am 15. Oktober 1847 eröffnete die Cöln-Mindener Eisenbahn- Gesellschaft ihre Eisenbahnstrecke von Köln nach Minden. Der Bahnhof Beckum lag 5,5 km außerhalb der Kreisstadt Beckum. 1846 begann man mit dem Bau des Bahnhofs. Neben dem provisorischen Empfangsgebäude mit Expeditions-Lokalen gab es ein Magazin und einen Güterschuppen. 1849 ging das endgültige Empfangsgebäude in Betrieb. Das alte Gebäude nutzte die Bahn als Bahnmeisterwohnung. 1861 kam eine Wasserstation aus Gelsenkirchen im Bahnhof zum Einsatz. 1869 verkaufte die Bahngesellschaft das alte Stationsgebäude auf Abbruch. Ab 1870 musste der Bahnhof Neubeckum erweitert werden. 1873 erhielt der Bahnhof einen Pferdebahnanschluss mit einer Rampe, um Kalksteine abtransportieren zu können.  Erst 1879 wurde ein direkter Bahnanschluss nach Beckum durch eine Zweigbahn verwirklicht. Um den alten Bahnhof Beckum hatte sich in der Zwischenzeit eine ansehnliche Siedlung gebildet, die 1899 zur selbstständigen Gemeinde Neubeckum wurde. Der Bahnhof erhielt im selben Jahr den Stationsnamen Neubeckum. 1916 baute die Reichsbahn ein neues Empfangsgebäude. Durch die Gebietsreform 1975 wurde Neubeckum nach Beckum eingemeindet. Ab Oktober 2014 sanierte die Deutsche Bahn AG den Bahnhof umfassend. Das Empfangsgebäude ist als Denkmal geschützt.
Bilder Neubeckum
Bahnhof 1900
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 15. Oktober 1847 nach Beckum. Also zwölf Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Beckum hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 35.909 Einwohner).  
Bahnhof 1928
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