EINE DOKUMENTATION
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Bau und Eröffnung Die Cöln-Mindener Eisenbahn (CME) baute die Hauptstrecke von Köln- Deutz nach Gießen in mehreren Teilstrecken. Das 38 km lange Teilstück zwischen Betzdorf (Sieg) und Haiger wird auch als Hellertalbahn bezeichnet. Die letzte Teilstrecke von Betzdorf (Sieg) über Neunkirchen (Kr Siegen) nach Gießen und damit die Gesamtstrecke wurde am 12. Januar 1862 in Betrieb genommen. Das Teilstück von Betzdorf nach Burbach wurde bereits am 1. Juli 1861 in Betrieb genommen und die Bahnstation Neunkirchen (Kreis Siegen) eröffnet. Das erste, traufenständige und verputzte Empfangsgebäude war bereits Ende 1859 fertiggestellt worden. In Richtung Betzdorf entstand ein separater Güterschuppen. Nach Eröffnung der Hellertalbahn wurden zahlreiche Eisenerzgruben durch einen Industrieanschluss mit dem Bahnhof verbunden. Was hat sich verändert, was ist geblieben Das Stationsgebäude wurde später erweitert und verändert. Ein giebelständiger Anbau entstand in Richtung Güterschuppen sowie ein einstöckiger Anbau in der Gegenrichtung. Trotzdem ist der ursprüngliche Gebäudeteil durch die Anordnung der Bogenfenster noch zu erkennen. Neben dem Eingang im Erdgeschoß wurden allerdings zwei Bogenfenster gegen moderne Rechteckfenster ersetzt. Der Güterschuppen wird heute von einem Schrotthandel genutzt.
Bahnhof 1859
Luftaufnahme
Bilder Neunkirchen (Kr. Siegen)
Bahnhof 1859 Planung und Konzession
Die Eisenbahn “kam” am 1. Juli 1861 nach Neunkirchen (Kr Siegen). Also 26 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Neunkirchen (Kr Siegen) hatte zu diesem Zeitpunkt 798 Einwohner (Ende 2017 waren es 13.424 Einwohner).
Köln - Gießen Köln-Deutz Gießen
Bahnstation Neunkirchen (Kr. Siegen) Bahnstation Neunkirchen (Kr. Siegen)
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