Neustadt (Weistr.) Hbf
Bereits 1838 wurde die Bayerische Eisenbahn-Gesellschaft der Pfalz gegründet. Die Pfalz gehörte damals zu Bayern. Am 11. Juni 1847 ging die Strecke Ludwigshafen - Neustadt an der Haardt (heute Neustadt an der Weinstraße) in Betrieb. Gegenüber dem ersten Empfangsgebäude lagen die Lokbehandlungsanlagen, ein zweigleisiger 80 Meter langer Lokschuppen (heute als Museum genutzt) und ein zweistöckiges Gebäude. Westlich des Lokschuppens befand sich die Drehscheibe. Am 6. Mai 1865 wurde die Strecke nach Bad Dürkheim eröffnet. Neustadt bekam 1866 ein neues, heute noch bestehendes, Empfangsgebäude. 1868 wurde die Strecke nach Kusel und 1871 die Strecke nach Münster am Stein eröffnet. Damit war Neustadt ein Kreuzungspunkt für die Nord-Süd- und für die West-Ost Bahnen. Bereits 1872 fuhren internationale Schnellzüge über Neustadt nach Ludwigshafen. 1888 wurde eine Umgehungsbahn für den Bahnhof fertiggestellt. 1908 führte eine Meterspurige Schmalspurbahn der Pfälzer Oberlandbahn von Spayer nach Neustadt. Am 16. Dezember 1912 begann der Eisenbahnverkehr zunächst nach Edenkoben und am 13. Januar 1913 bis nach Landau. In den 1960er Jahren elektrifizierte die Bundesbahn die Strecke von Mannheim nach Saarbrücken. 2003 wurden die Gleisanlagen und Bahnsteige modernisiert. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Bilder Neustadt Weinstr.
Bahnhof 1847
Luftaufnahme
Bahnhof um 1860
Bahnhof um 1860
Die Eisenbahn “kam” am 11. Juni 1847 nach Neustadt. Also zwölf Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Neustadt hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 52.400 Einwohner).  
Bahnhof 1847
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Neustadt - Wissembourg
Saarbrücken - Mannheim
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