Niedernhausen (Taunus)
Die Eisenbahn erreichte Niedernhausen am 15. Oktober 1877 durch die 30,56 km lange Verbindung von Frankfurt- Höchst über Niedernhausen nach Idstein (Taunus). Am 1. Juli 1879 wurde die 19,95 km lange Bahnstrecke von Niedernhausen nach Wiesbaden durch die Hessische Ludwigs- Eisenbahn Gesellschaft eröffnet. Das erste Empfangsgebäude von 1880 wurde durch einen Neubau am 1. Januar 1906 ersetzt. Im Februar 1945 wurde das Gebäude zerstört. Das im Krieg völlig zerstörte Empfangsgebäude wurde erst 1970 neu gebaut. Im Oktober 1973 baute die Bundesbahn die nicht mehr benötigten Lokbehandlungsanlagen zurück und schloss die Güterabfertigung. Im August 1975 wurde Niedernhausen zum Endbahnhof der S-Bahn aus Frankfurt. Der um 1900 gebaute Lokschuppen samt Drehscheibe und Wasserturm steht unter Denkmalschutz. Er ist nahezu baugleich mit dem Lokschuppen in Bad Schwalbach.
Bilder Niedernhausen
Bahnhof von 1906
Luftaufnahme
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Das Empfangsgebäude mit einer einstöckigen, mittigen Schalterhalle mit gelben Klinker verkleidet eröffnete 1970. Im Obergeschoß befinden sich Diensträume. Das Gebäude ist durch ein weißes Gesimsband nach ober abgeschlossen. Die für diese Zeit typischen Baumerkmale sind verschwinden. Es beginnt ein neuer Abschnitt in der Bahnarchitektur.
Bahnhof 1906
Die Eisenbahn “kam” am 15. Oktober 1877 nach Niedernhausen. Also 37 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Niedernhausen hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 14.341 Einwohner).
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